Makuladegeneration (AMD)

Die AMD ist die häufigste Ursache für einen hohen Sehverlust im Alter. Zu ihren Risikofaktoren gehören neben dem Alterungsprozess, rauchen, starkes Sonnenlicht, Ernährung, Bluthochdruck und Diabetes mellitus.

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Eine Früherkennung kann Ihre Sehfähigkeit erhalten

Je früher die Makuladegeneration erkannt wird, desto größer ist die Chance, sie aufzuhalten. Eine Heilung ist nicht möglich, deshalb sollte im Idealfall die Diagnose bereits erfolgen, wenn noch gar keine Symptome bestehen. Denn in diesem frühen Stadium bestehen bessere Chancen, Ihre Sehfähigkeit zu erhalten.

Bei einer AMD-Früherkennungsuntersuchung wird genau festgestellt, ob Veränderungen in der Netzhaut vorliegen. Eine zeitweilige Pupillenerweiterung ist dafür notwendig, sodass Sie im Anschluss einige Stunden unscharf sehen. Daher können Sie nach der Untersuchung nicht selbst mit dem Auto nach Hause fahren. Sollten bei dieser Routine-Untersuchung Veränderungen festgestellt werden, könnten weitere diagnostische Maßnahmen, wie beispielsweise das OCT sinnvoll sein. Ergibt sich die Notwendigkeit einer Therapie, wird diese von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Vorsorgeuntersuchung ab dem 60. Lebensjahr

Da 25 % der über 65-Jährigen von verschiedenen Stadien der AMD betroffen sind, spricht der Berufsverband der Augenärzte (BVA) die Empfehlung aus, bereits ab dem 60. Lebensjahr alle 2 Jahre eine Früherkennungsuntersuchung vornehmen zu lassen. Dadurch können Netzhautveränderungen sehr viel früher erkannt werden, was sich positiv auf die Erhaltung Ihrer Sehfähigkeit auswirkt.

Krankheitsverlauf – AMD

Bei dieser Erkrankung kommt es zu einer allmählichen Zerstörung von Sinneszellen der Netzhaut im Bereich der Makula. Als Anzeichen einer beginnenden Erkrankung, das bereits im Alltag bemerkbar ist, kann gedeutet werden, wenn gerade Linien plötzlich verzerrt und verbogen erscheinen.

Bei fortschreitender Krankheit erscheint ein grauer Fleck im Zentrum des Sichtfeldes. Dieser kann sich so stark vergrößern, dass das Gesicht des Gegenübers nicht mehr erkannt wird. Im finalen Stadium bleibt nur das äußere Gesichtsfeld erhalten, sodass normales Sehen nicht mehr möglich ist und ein großer Teil der Selbständigkeit im Alltag verloren gehen kann.

Die AMD verläuft schmerzfrei. Meist ist zu Anfang nur ein Auge betroffen, sodass das gesunde Auge die fehlende Sehleistung ausgleicht. Hierdurch fallen Einschnitte im Sehvermögen oft zu spät auf und die Erkrankung wird erst erkannt, wenn auch das zweite Auge betroffen ist. Die bestehenden Schäden können in diesem Fall dann meist nicht mehr behoben werden.

Bei milden Frühformen der Makuladegeneration kann die Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel empfohlen sein. Wir beraten Sie gerne, ob dies bei Ihnen sinnvoll ist. Bei Bedarf können Sie die Produkte ganz bequem in unserer Kontaktlinsen GbR PLUS erwerben.